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Infografik: Warum Mütter in Teilzeit arbeiten

Bundesregierung setzt auf Frauen und Mütter zur Fachkräftesicherung

Die Bundesregierung will angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter verbessern, um mehr Frauen und Mütter für den Arbeitsmarkt zu mobilisieren. Im Newsletter „Erfolgsfaktor Familie“ Ausage 3 vom Juli 2011 schreibt sie dazu folgendes:

„Bis zum Jahr 2025 wird das Arbeitskräftepotenzial in Deutschland um 6,5 Millionen Menschen sinken, so eine Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Um dem zunehmenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften entgegenzuwirken, setzt die Bundesregierung insbesondere auf Frauen und Mütter. Das geht aus dem Konzept „Fachkräftesicherung – Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung“ hervor, das Ende Juni beschlossen wurde.

Infografik: Warum Mütter in Teilzeit arbeiten

Bei Frauen und Müttern sieht die Regierung das größte und am schnellsten zu aktivierende Fachkräftepotenzial. Rund 5,6 Millionen Frauen im erwerbsfähigen Alter sind nicht berufstätig – viele davon mit mittlerer und hoher Qualifikation. Von allen erwerbstätigen Frauen in Deutschland gehen zudem nur 55 Prozent einer Vollzeitbeschäftigung nach. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit weiblicher Teilzeitkräfte beträgt 18,1 Stunden. Damit liegt Deutschland im EU-15-Vergleich auf einem der hinteren Plätze. Durch eine Verbesserung der Kinderbetreuungsangebote und familienfreundlichen Modellen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie ließen sich laut Prognosen rund 1,2 Millionen zusätzliche Arbeitskräfte gewinnen. Denn viele Mütter wollen arbeiten oder ihre Arbeitszeit erhöhen, jedoch benötigen sie dafür mehr unterstützende und familienfreundliche Angebote. Weitere Potenziale, um Fachkräfte zu akquirieren, sieht die Bundesregierung zudem bei älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Jugendlichen.

Das Konzeptpapier „Fachkräftesicherung – Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung“ steht auf www.erfolgsfaktor-familie.de zum Herunterladen zur Verfügung.“

Inhaberin von NetWorkingMom.de. Als bekennende Latte-Macchiato-Mama trägt sie nicht nur interessante Netzfundstücke zusammen, sondern plaudert in der Kaffeeküche recht scharfzüngig über die Merkwürdigkeiten, die einem als berufstätige Mutter so begegnen. Mehr Lifestyle und Kinderkram gibt's im Zweitblog www.BerlinFreckles.de

1 Comment

  1. Hallo! Super Blog, den Sie betreiben.
    Ich bin gespannt, was die Regierung bzw. die einzelnen Firmen für Maßnahmen ergreifen werden um Müttern den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern und eine Bessere Integration von Familie und Beruf in die Wege zu leiten. Hier habe ich auch einen interessanten Blog etndeckt der sich mit Themen wie Fachkräftemangel und Employer Branding beschäftigt http://www.bridge-imp.de/blog.html
    Liebe Grüße, Kraren

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