Plakat der Ausstellung "Neue Väter", Wanderausstellung zur Ausleihe (Hessenstiftung - Familie hat Zukunft)

Beruf und Familie

Wiedereinstieg. Und die Väter…?

Was kann dazu beitragen, dass ein Mann den beruflichen Wiedereinstieg der Frau als Bereicherung und nicht als Einschnitt in die eigene „Komfortzone“ erlebt, dem er notgedrungen zustimmt, wenn sie die übrigen Aufgaben (Haushalt und Familie) weiterhin so erledigt wie bislang? Die bisherigen Studien zum Thema geben dazu kaum Antworten, zeigen aber den Handlungsbedarf an dieser Stelle auf. Die Hürden seitens des Partners werden zwar kurz benannt: „beruflich stark eingespannt“ und „wenig oder kein Verständnis für die Wiedereinstiegsbemühungen“, die Erklärungen bleiben aber im Allgemeinen aus. Höchste Zeit, dass ich über die Studie “Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin” berichte.

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Die NetWorkingMom heißt im wahren Leben Sophie Lüttich und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern im Alter von vier Jahren und einem Jahr in Berlin. Sie arbeitet in vollzeitnaher Teilzeit als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie bloggt, wenn sie Zeit dafür findet auf www.networkingmom.de und www.berlinfreckles.de und schreibt hin und wieder Artikel für Online-Portale.

Die Freuden (und Leiden) der Elternzeit hat sie bei beiden Kindern für jeweils ein Jahr kennen gelernt. Sie hat erlebt, wie es ist, wenn Personaler und Vorgesetzte davon ausgehen, dass frau mit der Stundenzahl gleich auch die fachliche Kompetenz reduziert. Sie weiß aber auch, dass der Alltag zwischen Krabbelgruppe, Kindergarten und Buddelkasten prima für das berufliche Networking genutzt werden kann und nicht nur, um die neuesten Windelpreise auszutauschen.

Als bekennende Latte-Macchiato-Mom trägt sie nicht nur interessante Netzfundstücke zusammen, sondern plaudert in der Kaffeeküche ganz scharfzüngig über die Merkwürdigkeiten, die einem als berufstätige Mutter so begegnen.

Vernetzen kann man sich mit ihr auf XING, LinkedIn, Facebook und Google+

Willkommen auf meinem Blog über Kinder und Karriere 2.0

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die viel zitierte Work-Life-Balance, ist vor allem ein Thema für berufstätige Mütter. Hier trage ich viele interessante Fundstücke aus der Netzwelt zum Thema zusammen und plaudere in der Kaffeeküche über die Merkwürdigkeiten, die einem als berufstätige Mutter so begegnen. Viel Spaß beim Lesen!

Kaffeeküche

Victoria Beckham „Eine arbeitende Mutter zu sein ist hart“ (Foto: © Abaca Press) Von Luxusmüttern und Luxusproblemen

Bei der Schlagzeile der Zeitschrift BUNTE „Victoria Beckham: Eine arbeitende Mutter zu sein ist hart“ musste ich tatsächlich zweimal hinschauen, bevor ich begriff, dass die BUNTE es wirklich ernst meint, wenn sie schreibt: „Millionen Frauen kennen den Spagat zwischen Beruf und Familie. Eine davon ist Victoria Beckham“.
Ja, wir alle fühlen mit Victoria Beckham, wenn sie über den Spagat zwischen Mutterpflicht und Designer-Karriere spricht. Im Interview mit einem britischen Modemagazin berichtete sie von ihrem Alltag und stellte fest: „Eine arbeitende Mutter zu sein ist der härteste Job überhaupt.“

Wiedereinstieg: Fangfragen für Mütter beim Bewerbungsgespräch

Die Rückkehr in den Beruf nach der Elternzeit oder einer längeren Auszeit für die Familie ist für Mütter nicht selten mit einem Bewerbungsgespräch verbunden. Und es könnte passieren, dass Personaler und potenzielle Chefs überall kleine Fettnäpfchen in Form von fiesen kleinen Fangfragen aufstellen.

Die haben doch einen an der Torte…!

Der Titel “Fast 70 Prozent der berufstätigen Mütter haben mindestens einmal am Tag das Bedürfnis nach einer Auszeit” klingt schon mal wichtig genug, um auch den Rest der Meldung zu lesen. Eine hohe Prozentzahl von irgendwas klingt immer nach Ergebnissen einer mehr oder weniger wichtigen Studie…

Eingewöhnungszeit für Mütter

Das Gefühl, schier unersetzlich zu sein, schmeichelt den meisten Müttern ja doch mehr, als sie offen zugeben würden. Ich nehme mich da nicht aus.

“Es zwingt Sie ja niemand zu arbeiten…”

Die stellte nach einem kurzen Wühlen in den Akten fest, dass meine Tochter im August erst 11 Monate alt sein würde und herrschte mich an: “Wenn es Ihnen hier bei uns nicht schnell genug geht, dann müssen Sie ja noch nicht arbeiten gehen. Es zwingt Sie ja niemand.”

Kinderbetreuung

IAB Kurzbericht: "Viele Frauen würden gerne länger arbeiten" Viele Frauen in Teilzeit würden gerne länger arbeiten

Knapp die Hälfte der 36 Millionen Beschäftigten in Deutschland sind Frauen. Jede zweite arbeitet in Teilzeit. Die Hälfte der teilzeitbeschäftigten Frauen gab bei einer Befragung an, dass sie ihre vereinbarte Arbeitszeit gerne ausweiten würde.

Kurz verlinkt

WoMenPower Effizient arbeiten und leben – design your future! 9. Fachkongress am 27. April 2012 (Foto: Deutsche Messe AG) WoMenPower: Effizient arbeiten und leben

Bereits zum neunten Mal veranstaltet die Deutsche Messe am 27. April 2012 den Fachkongress WoMenPower. Unter dem Motto „Effizient arbeiten und leben – design your future!“ bietet der Kongress ein Forum für arbeitspolitische Themen und Trends. Work-Life-Balance, Beruf und Karriere, flexible Arbeitszeiten, Diversität – das Angebot richtet sich an Führungskräfte und Personalverantwortliche sowie an Berufseinsteiger
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Lesetipps

Plakat der Ausstellung "Neue Väter", Wanderausstellung zur Ausleihe (Hessenstiftung - Familie hat Zukunft) Wiedereinstieg. Und die Väter…?

Was kann dazu beitragen, dass ein Mann den beruflichen Wiedereinstieg der Frau als Bereicherung und nicht als Einschnitt in die eigene „Komfortzone“ erlebt, dem er notgedrungen zustimmt, wenn sie die übrigen Aufgaben (Haushalt und Familie) weiterhin so erledigt wie bislang? Die bisherigen Studien zum Thema geben dazu kaum Antworten, zeigen aber den Handlungsbedarf an dieser Stelle auf. Die Hürden seitens des Partners werden zwar kurz benannt: „beruflich stark eingespannt“ und „wenig oder kein Verständnis für die Wiedereinstiegsbemühungen“, die Erklärungen bleiben aber im Allgemeinen aus. Höchste Zeit, dass ich über die Studie “Väter und der Wiedereinstieg der Partnerin” berichte.

Netzwerken

Bundesministerin Schröder: "Frauen nutzen persönliche Kontakte im Beruf zu wenig" (Bild: dapd) Frauen nutzen persönliche Kontakte im Beruf zu wenig

Das berufliche Potential von Internetnetzwerken lassen Frauen bisher nahezu ungenutzt. Viel zu wenig Frauen seien Mitglied in einem beruflichen Internetnetzwerk. Frauen soll der Wiedereinstieg in den Beruf nach einer familiären Pause jetzt erleichtert werden. Dazu will XING mit der Unterstützung des Ministeriums unter anderem Seminare zur besseren Präsentation der eigenen Person und Leistungen im Internet anbieten. Oder wie das Handelsblatt die Pressemitteilung interpretiert: Bundesfamilienministerin Schröder soll dem Netzwerk XING helfen, mehr Frauen anzulocken.

Termine

WoMenPower Effizient arbeiten und leben – design your future! 9. Fachkongress am 27. April 2012 (Foto: Deutsche Messe AG) WoMenPower: Effizient arbeiten und leben

Bereits zum neunten Mal veranstaltet die Deutsche Messe am 27. April 2012 den Fachkongress WoMenPower. Unter dem Motto „Effizient arbeiten und leben – design your future!“ bietet der Kongress ein Forum für arbeitspolitische Themen und Trends. Work-Life-Balance, Beruf und Karriere, flexible Arbeitszeiten, Diversität – das Angebot richtet sich an Führungskräfte und Personalverantwortliche sowie an Berufseinsteiger
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Weiterbildung

Weiterbildung als Auszeit

Der Alltag berufstätiger Mütter steckt voller Herausforderungen. Eine davon ist, dass ihre Zeit gar nicht ihr gehört. Da müssen schon vor dem Frühstück schon Teenagerkrisen gemeistert, dem Chef die Abschlusspräsentation des neuen Projektes vorgelegt und die kleine Tochter vom Spätdienst in der Kita abgeholt werden. „Man selbst erkennt die Belastung nicht so, wie Außenstehende sie sehen. Meist erkennt man erst, wie ausgelaugt man ist, wenn es zu spät ist“, erzählt eine alleinerziehende Mutter.