Mein Blog über Kinder und Karriere 2.0

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Kaffeeküche

Elternzeit und Wiedereinstieg: „Die haben ja echt keinen Plan!“

Elternzeit und Wiedereinstieg: "Die haben ja echt keinen Plan!" - Tatsächlich ist anzunehmen, dass ein gut geplanter Start in die Elternzeit - so mit Austrittsgespräch, schriftlich festgehaltenen Vereinbarungen zum Kontakthalten und zur Rückkehr und dem ganzen Pipapo - in vielen Unternehmen einfach nicht stattfindet. Es gibt wahrscheinlich reichlich Unternehmen, die zu all diesen Punkten einfach keinen Plan haben. Vielleicht noch nicht mal wissen, dass es in Zeiten des Fachkräftemangels besser wäre, einen Plan zu haben.

Es gibt schon komische Suchanfragen, die zu meinem Blog führen. Manche davon bringen mich dazu, dass ich jetzt noch vor dem Sonntagsfrühstück vor dem Rechner sitze und diesen Blogartikel schreibe. Ich habe mich mit einem großen Latte Macchiato bewaffnet und die Kinder, die schon wach sind, mit einem Obstteller und Disneys Arielle, die Meerjungfrau versorgt. (In der Originalfassung natürlich, nicht die Version mit dem verhunzten Song!) Einer der meistgelesenen Artikel hier auf NetWorkingMom.de sind meine Gedanken zu „Wiedereinstieg nach der…

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Zurück in den Job: Eingewöhnung für Mutti

NetWorkingMom im Interview bei N24

Hier war ziemlich lange Ruhe, nicht wahr? Ich hatte NetWorkingMom.de ja in den Erziehungsurlaub geschickt. Da ist der Kaffee schon längst kalt geworden. Also, ab in die Kaffeeküche und einen frischen gemacht! Latte Macchiato natürlich, ihr wisst schon. Im September geht es wieder los und ich werde zurück im Job sein. Aber Moment mal! Da stehen bald wieder 30 Wochenstunden an und irgendwie gibt es ja noch die drei Kinder. Ist es nicht ein bisschen verrückt, den Blog wiederzubeleben? Was denke ich mir…

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Heute schon gejammert? Dann wird’s aber Zeit!

Frauen jammern angeblich zu viel über den Karriereknick nach der Babypause (Cartoon von Randy Glasbergen)

Hand auf’s Herz, liebe Mütter! Wann haben wir denn zuletzt so richtig herzhaft und ausgiebig gejammert? Ich meine damit nicht die Momente, in denen wir still und heimlich unser Leid in uns hinein klagen, sondern eine Gelegenheit, bei der wir die Dinge beim Namen nennen. Jammern wäre eine gute Vorbeugung gegen das Burnout-Syndrom, sagt sogar ein Psychologe. Nicht jammern, sondern klagen, sagt eine Kommunikationstrainerin.

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Supermuttis unter sich

Supermuttis in den 60ern unter sich. Quelle: Zentralbild Spremberg, Ge. 27.7.1967 "Und wann werde ich endlich bestaunt?", Berlin via Wikimedia Commons, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-F0727-0008-001,_Berlin,_Straßenszene.jpg

Ein Kindergeburtstag im Tobeland lang hinter uns. Ich, die noch nie in einem Indoorspielplatz war und sie alle trotzdem aus der Ferne verflucht hatte, verbrachte heute dort vier sehr entspannte Stunden mit sehr fröhlichen Kindern. Supermuttis hätten freilich so etwas nicht als Kindergeburtstag durchgehen lassen. Wo bleibt denn da schließlich der pädagogische Anspruch? Und was ist mit selbst gemachter Deko und kulinarischen Raffinessen? Ich hatte darauf gepfiffen und fühlte mich trotzdem super dabei. Denn, was heißt das denn schon, eine Supermutti zu sein? Was macht Supermütter aus?

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Die Teilzeit-Falle: Eine Working Mom redet Klartext

Die Teilzeit-Falle: Eine Working Mom redet Klartext (Foto: Pixabay, CC0 Creative Commons)

Als teilzeitbeschäftigte Mutter bist du überall nur Teilzeit! Dein Chef nimmt dich nicht für voll, du arbeitest ja nicht Vollzeit. Mit dir ist nicht mehr zu rechnen. Du kriegst die uninteressanten Doofi-Projekte, egal ob du tausendmal besser bist, als dein Vollzeit-Kollege. Wenn du eines dieser Doofi-Projekte aber ausbaust und es dir plötzlich richtig Spass macht, wird es dir plötzlich weggenommen.

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Was heißt hier eigentlich „normaler Beruf“?

"Wie viel Beruf geht wirklich mit Kind?" BILD Zeitung vom 23.04.2013

Hier ist meine Kaffeeküche, hier darf ich mich mal so richtig aufregen und auslassen. Vor lauter heftigem Rühren mit dem Kaffeelöffel ist der Milchschaum nun fast weg und der Boden des Latte Macchiato Glases wahrscheinlich gleich durch. Es geht um die Berufswahl und das, was man heute noch als „normalen Beruf“ bezeichnet – was „Vernünftiges“ eben und nicht so einen neumodischen Kram, für den es vor 50 Jahren noch nicht mal eine Bezeichnung gab. Anstoß meines kleinen Aufregers hier ist ein Zeitungsartikel oder vielmehr sind es einige Kommentare dazu. Im Artikel geht es um vier Frauen und ihre persönlichen Ansichten zu Kindern und Karriere.

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Hektischer Alltag: Hast du keinen? Dann mach dir einen!

Englische Postkarte: STRESSED is DESSERTS spelled backwards"

Ich halte meinen Kaffee jetzt wirklich sehr gut fest, lehne mich extrem weit aus dem Fenster und wage es, den auf Brigitte.de veröffentlichten Artikel „Zwischen Konferenzen und Kotzerei | Berufstätige Mütter: Eine Woche Wahnsinn“ zu zerpflücken. Ja, ich weiß, das macht man eigentlich nicht. Aber ich kann nicht unkommentiert lassen, was ich dort las. Meine (unqualifizierte) Meinung muss hier mal raus, auch wenn sie vielleicht nicht jedermann teilt – am wenigsten wahrscheinlich Ulrike Thomassen, die Verfasserin des Berichtes. Aber dazu habe ich…

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