Mein Blog über Kinder und Karriere 2.0

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Mütter - page 2

Familie 2.0 und ein offener Brief an Merkel, Schröder und von der Leyen

Familie 2.0 - Eltern bewegen Familienpolitik

Ich habe lange überlegt, welches Wohl der passende Blogbeitrag für den internationalen Frauentag heute am 8. März 2013 wäre. Schon längst werden Stimmen laut, dass man diesen verknöcherten Feiertag endlich abschaffen sollte, weil er doch denen, um die es geht, nicht besonders viel helfen würde. Doch gerade heute starten vier Frauen die Aktion “Familie 2.0″. Bei allen Unterschieden in der Lebensführung und gewählten Familienmodellen sind sich Eltern heute ziemlich einig, dass die Familienpolitik in Deutschland den tatsächlichen Bedürfnissen von Familien…

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Präsenzkultur? Her mit der Abwesenheitskultur.

Präsenzkultur und Mütter: Wir brauchen eine Abwesenheitskultur, Foto: Arbeiter an der Stechuhr, um 1950, Kienzle Taxameter, Villingen (Uhrenindustriemuseum Villingen-Schwenningen)

Ich hatte überlegt, einen Artikel über Präsenzkultur und berufstätige Mütter zu schreiben, aber je länger ich darüber nachdachte, desto mehr wurde mir klar: Ich kann gleich ein Plädoyer für eine vernünftige Abwesenheitskultur verfassen. Anstatt über die altbackene Präsenzkultur zu mosern, sollten Mütter lieber eine anständige Abwesenheitskultur einführen – im Büro und zu Hause.

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Eine Bewerbung ist ja keine Lebensbeichte

Zeichnung von Wilhelm Busch, Bildergeschichten, Der heilige Antonius von Padua: Die Beichte

Zu Kindern und Elternzeit sollten Arbeitnehmer in der schriftlichen Bewerbung gar nichts sagen“, meint Uta Glaubitz, Karriere-Coach in Berlin. „Die schriftliche Bewerbung ist ja keine Lebensbeichte, sondern ein Nachweis, dass man für den Job qualifiziert ist.“ Väter- oder Mütterfreuden haben in Anschreiben und Lebenslauf nichts zu suchen. „Elternzeit nennt man nur, wenn man sich als Familientherapeutin, Pastorin oder Kindergärtnerin bewerben will.“ Moment mal,…

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Frau Schröder, die Minijobs und der Klebeeffekt

Frau Schröder, die Minijobs und der Klebeeffekt: Putzende Frau mit Minijob (Foto: Minijob-Zentrale.de)

Einmal Minijob, immer Minijob. Unsere Familienministerin Schröder geißelt Minijobs als frauenfeindlich und bei mir bleibt nach dem Lesen des Artikels und des Auszugs aus ihrem bald erscheinenden neuen Buch ein ganz anderer Klebeeffekt zurück als der, von dem Schröder spricht. Ich würde ja, wenn ich denn neben dem Ministerinnendasein und dem Muttersein auch die Zeit für ein Erst- und Zweitbuch hätte, auch kräftig Promotion dafür machen. Nach Ansicht von Kristina Schröder hindern die geringfügigen Beschäftigungen Mütter am beruflichen Aufstieg. Doch wenn ich mich recht entsinne, waren die Minijobs nie für den beruflichen Aufstieg gedacht und sie hindern alle, nicht nur Mütter.

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5 Fragen an… Peggy Wandel vom Blog Mum02

5 Fragen an… Peggy Wandel von www.mum02.com

„Die Arbeitswelt funktioniert allerdings noch weitgehend nach dem Anwesenheitsprinzip und gerade Mütter verzichten oft lieber auf eine Karriere nach der Spielregel ‘Wer am längsten im Büro bleibt, wird befördert’. Bessere Rahmenbedingungen bedeuten daher aus meiner Sicht: Wir brauchen eine neue Zeitkultur, in der Effizienz zählt und nicht reine Präsenz.“

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5 Fragen an… Melanie Trommer von gluecklichscheitern.wordpress.com

5Fragen an... Melanie Trommer von gluecklichscheitern.wordpress.com (Foto: privat)

„Das Schlimme ist, dass die Mütter glauben, das Scheitern sei ihr individuelles Versagen und nicht das Zusammenwirken vieler Faktoren. Insbesondere, weil immer mal wieder Supermütter in den Medien präsentiert werden, die das eben irgendwie hingekriegt haben, mit vier Kindern und dem Managementposten. Ohne dass mal jemand hinguckt, was ihr geholfen hat, das auch zu schaffen.“

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