Mein Blog über Kinder und Karriere 2.0

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Kaffeeküche

Zurück in den Job: Eingewöhnung für Mutti

NetWorkingMom im Interview bei N24

Hier war ziemlich lange Ruhe, nicht wahr? Ich hatte NetWorkingMom.de ja in den Erziehungsurlaub geschickt. Da ist der Kaffee schon längst kalt geworden. Also, ab in die Kaffeeküche und einen frischen gemacht! Latte Macchiato natürlich, ihr wisst schon. Im September geht es wieder los und ich werde zurück im Job sein. Aber Moment mal! Da stehen bald wieder 30 Wochenstunden an und irgendwie gibt es ja noch die drei Kinder. Ist es nicht ein bisschen verrückt, den Blog wiederzubeleben? Was denke ich mir…

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Heute schon gejammert? Dann wird’s aber Zeit!

Frauen jammern angeblich zu viel über den Karriereknick nach der Babypause (Cartoon von Randy Glasbergen)

Hand auf’s Herz, liebe Mütter! Wann haben wir denn zuletzt so richtig herzhaft und ausgiebig gejammert? Ich meine damit nicht die Momente, in denen wir still und heimlich unser Leid in uns hinein klagen, sondern eine Gelegenheit, bei der wir die Dinge beim Namen nennen. Jammern wäre eine gute Vorbeugung gegen das Burnout-Syndrom, sagt sogar ein Psychologe. Nicht jammern, sondern klagen, sagt eine Kommunikationstrainerin.

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Supermuttis unter sich

Supermuttis in den 60ern unter sich. Quelle: Zentralbild Spremberg, Ge. 27.7.1967 "Und wann werde ich endlich bestaunt?", Berlin via Wikimedia Commons, http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-F0727-0008-001,_Berlin,_Straßenszene.jpg

Ein Kindergeburtstag im Tobeland lang hinter uns. Ich, die noch nie in einem Indoorspielplatz war und sie alle trotzdem aus der Ferne verflucht hatte, verbrachte heute dort vier sehr entspannte Stunden mit sehr fröhlichen Kindern. Supermuttis hätten freilich so etwas nicht als Kindergeburtstag durchgehen lassen. Wo bleibt denn da schließlich der pädagogische Anspruch? Und was ist mit selbst gemachter Deko und kulinarischen Raffinessen? Ich hatte darauf gepfiffen und fühlte mich trotzdem super dabei. Denn, was heißt das denn schon, eine Supermutti zu sein? Was macht Supermütter aus?

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Was heißt hier eigentlich „normaler Beruf“?

"Wie viel Beruf geht wirklich mit Kind?" BILD Zeitung vom 23.04.2013

Hier ist meine Kaffeeküche, hier darf ich mich mal so richtig aufregen und auslassen. Vor lauter heftigem Rühren mit dem Kaffeelöffel ist der Milchschaum nun fast weg und der Boden des Latte Macchiato Glases wahrscheinlich gleich durch. Es geht um die Berufswahl und das, was man heute noch als „normalen Beruf“ bezeichnet – was „Vernünftiges“ eben und nicht so einen neumodischen Kram, für den es vor 50 Jahren noch nicht mal eine Bezeichnung gab. Anstoß meines kleinen Aufregers hier ist ein Zeitungsartikel oder vielmehr sind es einige Kommentare dazu. Im Artikel geht es um vier Frauen und ihre persönlichen Ansichten zu Kindern und Karriere.

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Hektischer Alltag: Hast du keinen? Dann mach dir einen!

Englische Postkarte: STRESSED is DESSERTS spelled backwards"

Ich halte meinen Kaffee jetzt wirklich sehr gut fest, lehne mich extrem weit aus dem Fenster und wage es, den auf Brigitte.de veröffentlichten Artikel „Zwischen Konferenzen und Kotzerei | Berufstätige Mütter: Eine Woche Wahnsinn“ zu zerpflücken. Ja, ich weiß, das macht man eigentlich nicht. Aber ich kann nicht unkommentiert lassen, was ich dort las. Meine (unqualifizierte) Meinung muss hier mal raus, auch wenn sie vielleicht nicht jedermann teilt – am wenigsten wahrscheinlich Ulrike Thomassen, die Verfasserin des Berichtes. Aber dazu habe ich…

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Frau Schröder, die Minijobs und der Klebeeffekt

Frau Schröder, die Minijobs und der Klebeeffekt: Putzende Frau mit Minijob (Foto: Minijob-Zentrale.de)

Einmal Minijob, immer Minijob. Unsere Familienministerin Schröder geißelt Minijobs als frauenfeindlich und bei mir bleibt nach dem Lesen des Artikels und des Auszugs aus ihrem bald erscheinenden neuen Buch ein ganz anderer Klebeeffekt zurück als der, von dem Schröder spricht. Ich würde ja, wenn ich denn neben dem Ministerinnendasein und dem Muttersein auch die Zeit für ein Erst- und Zweitbuch hätte, auch kräftig Promotion dafür machen. Nach Ansicht von Kristina Schröder hindern die geringfügigen Beschäftigungen Mütter am beruflichen Aufstieg. Doch wenn ich mich recht entsinne, waren die Minijobs nie für den beruflichen Aufstieg gedacht und sie hindern alle, nicht nur Mütter.

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