Kinder, Karriere und eine Schwäche für Latte Macchiato.

Kommt der Zuschuss zur Haushaltshilfe? (Quelle: dpa)

Kommt der Zuschuss zur Haushaltshilfe?

Kommt der Zuschuss zur Haushaltshilfe? (Quelle: dpa)
Kommt der Zuschuss zur Haushaltshilfe? (dpa)

Die Union im Bundestag will nach einem Zeitungsbericht Müttern den Wiedereinstieg in den Beruf erleichtern. Sie plane dazu einen staatlichen Zuschuss für die Entlohnung von Haushaltshilfen, schreiben die „Ruhr Nachrichten“ heute am 8. Juli 2011.

Die Förderung der haushaltsnahen Dienstleistungen für Wiedereinsteigerinnen solle so ausgestaltet werden, „dass der Anspruch pro Frau auf 18 Monate beschränkt ist und eine Förderung in Höhe ca. 6 Euro pro in Anspruch genommener Dienstleistungsstunde gewährt wird“, zitiert die Zeitung aus einem ihm vorliegenden Antragsentwurf der Unionsfraktion, der nun mit der FDP abgestimmt werden solle.

Laut Spiegel Online bestätigte das Bundesfamilienministerium bereits entsprechende Pläne. Ministerin Kristina Schröder hat sich in den vergangenen Monaten bereits entsprechend geäußert. „Momentan laufen die parlamentarischen Gespräche“, erläutert Sprecherin Charlotte Cary von Buttlar. Sobald diese abgeschlossen seien, werde die Ministerin der Öffentlichkeit konkrete Vorschläge präsentieren.

Den Plänen zufolge solle die Förderung „auf Basis von Gutschein- bzw. Guthabenmodellen“ erfolgen. In einer ersten Stufe solle sie sich auf Frauen beschränken, „die nach einer längeren Erwerbsunterbrechung vor der Herausforderung stehen, den beruflichen Wiedereinstieg zu organisieren“. Die Erfahrungen sollten in einer zweiten Stufe genutzt werden, um den Adressatenkreis zu erweitern, „insbesondere auf Familien mit mehreren Kindern unter 14 Jahren oder Haushalte, in denen die Frau als Familienernährerin besondere Belastungen schultern muss“. In Deutschland seien 5,6 Millionen Frauen im Alter zwischen 25 und 59 Jahren nicht berufstätig. „Viele von ihnen möchten nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung gerne wieder erwerbstätig sein“, heiße es in dem Antrag.

Müttern, die bereits im Berufsleben stehen und die Doppelbelastung durch Arbeit und Haushalt selbst bewältigen müssen, dürfte das freilich wenig helfen. Ob sich die Zahl der Wiedereinsteigerinnen durch diesen Haushaltshilfenzuschuss tatsächlich erhöhen wird, bleibt abzuwarten.

Quelle: news.de/dpa

Inhaberin von NetWorkingMom.de. Als bekennende Latte-Macchiato-Mama trägt sie nicht nur interessante Netzfundstücke zusammen, sondern plaudert in der Kaffeeküche recht scharfzüngig über die Merkwürdigkeiten, die einem als berufstätige Mutter so begegnen. Mehr Lifestyle und Kinderkram gibt's im Zweitblog www.BerlinFreckles.de

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