"Up all Night" auf Comedy Central: Komme ich ohne Ratschläge aus, wenn andere jammern?

Darf man einfach mal alles Scheiße finden?

Die einen sagen es charmant mit „Krone richten und weitermachen!“, die anderen formulieren es, wie es schon Generationen vor ihnen gemacht haben mit Sprüchen wie „Zähne zusammen beißen!“ oder „Augen zu und durch!“ oder schmeißen einem einfach ein „Nun stell dich nicht so an, du hast es nicht anders gewollt.“ an den Kopf. Was ich meine sind Situationen, in denen man einfach nur mal alles richtig scheiße findet und das jemandem auch mitteilen möchte. Schnell stellt sich aber heraus, dass man oft die geborgte Zeit des Zuhörens mit ungewollten Ratschlägen teuer bezahlen muss. Als berufstätige Mutter hat man sich hoffentlich längst schon vom Perfektionismus und dem Bild der Supermutti verabschiedet. Bauch und Busen werden nach der Schwangerschaft eben nicht mehr so wie vorher und auch die Work-Life-Balance schaukelt manchmal bedenklich aus dem Gleichgewicht.

Aber beschweren wird man sich doch wohl noch dürfen? Denkste. Es darf auch mal schief laufen, aber sich darüber beklagen darf man nicht. Und wenn es mehrere Mütter tun, dann ist es Jammern und gibt herrlich viel Stoff für Magazin-Artikel. (Über jammernde Mütter schrieb ich ja schon…)

Doch jetzt, besser gesagt am kommenden Freitag muss ich beweisen, dass man nicht gleich mit der Ratschlags-Keule ausholen muss, wenn eine berufstätige Mutter mal einfach etwas doof findet. Comedy Central hatte mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, als Bloggerin zwei Folgen ihrer Serie „Up all Night“ (comedycentral.tv/upallnight)  zu kommentieren. Nicht nur mal eben so nebenbei, sondern direkt auf ihrer Facebook-Seite, bei Twitter und auch noch direkt on Air.

 

"Up all Night" auf Comedy Central: Komme ich ohne Ratschläge aus, wenn andere jammern?
„Up all Night“ auf Comedy Central: Komme ich ohne weise Ratschläge aus, wenn andere jammern?

 

Kurz zum Inhalt: Die Serieneltern Reagan und Chris müssen feststellen, dass es sich eben doch nicht so locker flockig weiterleben lässt wie bisher, als sie ihre erste Tochter bekommen. Chris hat sich als fortschrittlicher Papa dazu entschieden, seinen Job in der Kanzlei aufzugeben, damit Reagan weiterhin arbeiten kann. Doch Papi ist schnell gelangweilt vom Alleingang zu Hause und Reagan schnell gestresst, weil sich diese Work-Love-Life-Baby-Balance nur ziemlich schwer halten lässt.

Und wenn dann Serien-Mama Reagan manchmal einfach nur noch alles zum Heulen findet, liegt einem schon mal ein „Ich hab’s doch gleich gesagt!“ auf der Zunge. Ob ich zwei Serienfolgen lang ohne weise Ratschläge auskomme? Ihr könnt ja mal am Freitag, den 23. August um 22:05 Uhr Comedy Central einschalten oder das Geschehen mit dem Hashtag #upallnight kommentieren.

 

 

Inhaberin von NetWorkingMom.de. Als bekennende Latte-Macchiato-Mama trägt sie nicht nur interessante Netzfundstücke zusammen, sondern plaudert in der Kaffeeküche recht scharfzüngig über die Merkwürdigkeiten, die einem als berufstätige Mutter so begegnen. Mehr Lifestyle und Kinderkram gibt's im Zweitblog www.BerlinFreckles.de

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