Mein Blog über Kinder und Karriere 2.0

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Kinderbetreuung

Ich hätte auch gern nachmittags frei

"Ach ja, ich hätte auch gern nachmittags frei..." Warum wird Abwesenheit am Arbeitsplatz mit purem Freizeitvergnügen gleich gesetzt?

“Ach ja, ich hätte auch gern nachmittags frei …” Mit dem Satz, den sich eine berufstätige Teilzeitmutter von ihrem Kollegen anhören muss, als sie das Büro verlässt, beginnt ein Artikel, den ich im Hamburger Abendblatt entdeckt habe. Auf den ersten Blick ist es ein harmloser Satz, doch es steckt ein typisches Vorurteil darin. Die Haltung, die darin zum Ausdruck kommt, ist: “Kinderbetreuung ist ja keine Arbeit, sondern reines Freizeitvergnügen.” Und da stellt sich die Frage, ob man solche Bemerkungen einfach an seinem dicken Fell abprallen lässt, das man sich als arbeitende Mutter sowieso schon zugelegt hat oder ob man darauf reagiert. Und wenn ja, wie man darauf reagiert.

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Was geht denn hier App?!

Als Bloggerin ist das nichts Besonderes im Posteingang. Jemand – bevorzugt Menschen aus Agenturen mit Hang zum ungefragten „Du“  – schickt eine E-Mail, die in der Regel ein Produkt bewirbt, das nur darauf wartete, von dir im Blog vorgestellt zu werden. Doch diese E-Mail, die am 1. August, exakt um 9:37 Uhr am Morgen in meinen Posteingang flatterte, ließ meine Halsschlagader deutlich flattern – auch wenn ich sie erst spät am Abend las. Ich wollte die Themen „Rechtsanspruch auf einen…

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Die Elternumfrage 2013 und was ich mich dabei frage

Mit einer Online-Umfrage möchte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genauer in Erfahrung bringen, wie es berufstätigen Eltern gelingt, Familie und Beruf zu vereinbaren, welche Probleme sie dabei haben und welche Unterstützung sie sich wünschen. Hierzu hat das Unternehmensprogramm „Erfolgsfaktor Familie“ des Bundesfamilienministeriums unter www.vereinbarkeit-fuer-eltern.de die Elternumfrage 2013 gestartet. Bis zum 10. Februar 2013 können berufstätige Mütter und Väter auf dieser Website ihre Erfahrungen einbringen. Besonders von Interesse ist dabei: Wie ist der Wiedereinstieg gelungen? Werden die Arbeitszeitwünsche von Eltern…

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Die 66-Minuten-Mütter

66 Minuten für die eigenen Kinder am Tag hören sich verdammt wenig an. Zur Verteidigung der Mütter sei aber gesagt, dass sie, wenn sie nicht arbeiten oder einen Teilzeit-Job haben, immerhin mehr als drei Stunden pro Tag mit der Kinderbetreuung beschäftigt sind. Dabei ist das schon fast doppelt so viel Zeit, wie deutsche Väter mit ihrem Nachwuchs verbringen.

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