Berufstätige Väter

Bitte keine Vorzeigepapas! Keine Rabenmütter. Und keine Musterfamilien.

8. Januar 2014 | Von
Sigmar Gabriel auf Twitter (Archivbild): "Mariechen ist abgefüttert. Der Kaffee ist da, also kann's losgehen"(Quelle: Twitter/dpa)

Menge Geschrei um Siggi und den Mittwoch – immer mit dem Schlagwort Vorzeigepapa im Schlepptau. Wenn Sigmar Gabriel der falsche Vorzeigepapa ist, was bitte ist dann ein richtiger Vorzeigepapa? Bei mir im Kopf reiht sich zu den ganzen Vorzeigepapas allerdings auch ganz schnell die „gute Mutter“ und zusammen mit den „braven Kindern“ bilden sie dann die moderne „Musterfamilie“. Ist die Familie nicht ganz so mustergültig, liegt das ganz gewiss an der „Rabenmutter“.



Alle(s) neu und so modern?

12. Mai 2013 | Von

Die Medien halten seit mehr als sechs Jahren Ausschau nach ihnen, diejenigen, die es sind, wollen es nicht sein und ihre Kritikerinnen bezweifeln, dass es sie jemals in nennenswerter Zahl gegeben hat. Die Rede ist von den ‚neuen Vätern‘. Eigentlich ist es ja ganz einfach, jeder Mann, der zum ersten Mal Vater wird, ist ein ‚neuer’ Vater. Der Begriff ‚neue Väter’ überhöht aber diesen einfachen biologischen und sozialen Vorgang und verbindet ihn mit Erwartungen an Haltung und Verhalten der Väter. Das Mindeste dabei sind zwei Monate Elternzeit und eine anschließende Arbeitszeitreduzierung.



Wenn die Doppelbelastung an Herz und Nieren geht

12. Mai 2013 | Von

Je nach dem für welches System sich entschieden wird – fängt quasi eine Doppelbelastung wenn nicht sogar eine Dreifachbelastung an. Dass sich das bisherige Leben ab der Geburt mit einem Schlag ändert braucht hier nicht erwähnt werden. Zurück im Job erwartet die meisten Mütter eine eher familienfeindliche Arbeitszeit. Gilt jetzt natürlich nicht für alle Berufsgruppen – jedoch für den größten Teil.



Von starken Partnerschaften, glücklichen Familien und coolen Kids

4. Mai 2013 | Von
Karsten Edelburg: Gibt Karrieretipps für Frauen

„Vater, Mutter, Kind, Idylle – davon träumen viele. Der Alltag sieht oft erschreckend anders aus: Vater arbeitet bis spät in die Nacht, Mutter langweilt sich und ist frustriert, ihre Karriereträume nicht leben zu können, Kind steht irgendwo dazwischen und verliert sich selbst, bevor es sich gefunden hat.“



Job oder Familie? Oder beides? Auch berufstätige Väter haben ihre Schwierigkeiten

22. April 2013 | Von

„Ja, ich sitze gerade in einer kleinen Komfortzone der berufstätigen Eltern und bin darüber froh und dafür dankbar. Mein tiefster Respekt gilt denjenigen, die aus welchen Gründen auch immer berufstätige Alleinerziehende sind und dabei Job und Familie unter einen Hut bekommen. Bei allen anderen sollten wir die Diskussion vielleicht langsam mal von der Einzelbetrachtung der berufstätigen Mütter und berufstätigen Väter weglenken. Hin zur ganzheitlichen Betrachtung der berufstätigen Elternpaare und deren Herausforderungen.“



Die „Heimchen-am-Herd-Falle“ – welche Faktoren können Frauen beeinflussen?

1. April 2013 | Von

Tief in den meisten Deutschen lebt es noch – das traditionelle Rollenbild mit einer fürsorgenden Mutter, die sich allein für die Kinder opfert und einem Vater, der sich heldenhaft ins Berufsleben stürzt, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Testen Sie sich selbst – was denken Sie sich, wenn Mütter Babys in eine Kinderbetreuung geben, um wieder arbeiten zu gehen? Kommt Ihnen da das Wort „Rabenmutter“ in den Sinn? Was halten Sie von „Hausmännern“? Trauen Sie Männern, die sich ausschließlich um ihre Kinder kümmern, ebenso viel zu wie ihren Frauen? Haben Sie Mitleid mit den dazugehörigen Müttern (mehr als mit arbeitenden Vätern, die weniger von ihren Kindern haben)?



Familie und Karriere ein hartes Stück Brot – aber machbar

22. März 2013 | Von

Christian, zweifacher Vater und Blogger: „Mit solch einer Last haben wir Männer nicht zu kämpfen. Wir sind oft fein raus. Für uns laufen unser Körper und die Arbeit problemlos weiter, während unsere schwangere Frau mit Schmerzen, Übelkeit oder Stimmungsschwankungen zu kämpfen hat, sich auf Arbeit schleppt und sich kaum traut ihrem Chef unter die Augen zu treten. Doch das ist noch nicht das Ende vom Lied. Zum Großteil gehen die Mütter in die Elternzeit. Oft ist es dann so, dass ihr trotz Mutterschutz der Weg zurück ins vertraute alte Berufsleben kaum mehr möglich ist.“

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